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Physiotherapie

Unsere - Physiotherapeutischen Leistungen

Manuelle Therapie

"Manuelle Therapie" heißt wörtlich "Heilbehandlung mit den Händen" (von lat. 'manus'='die Hand'). Dies verbindet die Manuelle Therapie mit den meisten anderen Behandlungstechniken der Physiotherapie. Sie unterscheidet sich jedoch in den theoretischen Grundlagen und Begründungen

Von anderen Therapieformen.

Mit speziellen Untersuchungstechniken werden zunächst Bewegungsstörungen im Bereich von Extremitäten- oder Wirbelsäulengelenken lokalisiert und analysiert. Auf Grundlage dieses Befundes werden therapeutische Handgriffe zur Mobilisation durchgeführt. Sie dienen sowohl der Schmerzlinderung als auch der Mobilisation von eingeschränkten Bewegungen. Neben rein lokalen Störungen werden auch Verbindungen und Zusammenhänge zu anderen Gelenken oder zum Nervensystem berücksichtigt.

CMD (Cranio Mandibuläre Dysfunktion) - Kiefergelenksbehandlung

Inhalt dieser Spezialisierung in der Physiotherapie ist die Befundung und Behandlung von funktionell bedingten Symptomen bei Kiefergelenksbeschwerden neben zahnärztlicher Diagnostik und Schienentherapie.

Folgende Symptome können bei einer CMD (Cranio Mandibuläre Dysfunktion) auftreten: 

  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsschmerzen
  • Mundöffnungs-, Schließungsstörungen
  • Gelenkgeräusche wie z.B. Knacken , Reiben
  • Arthritis, Arthrose
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Atypische Zahn- oder Ohrenschmerzen
  • Sehstörungen 
  • Sprachstörungen 

Neben "lokalen Symptomen" in der Nähe des Kiefergelenkes sind sogenannte auf -und absteigende Ursachen-und Folgeketten möglich. Das Kiefergelenk ist nämlich das letzte Gelenk vom Körper, welches noch zur Kompensation von tiefer sitzenden Beschwerden wie z.B. Rückenbeschwerden im Selbstheilungsprozeß „genutzt“ werden kann bzw. in umgekehrter Richtung (Kopfabwärts in Richtung Fuß) Beschwerden auslösen kann.

Auch wird der heutige Alltagsstreß und das Erlebte oft in der Nacht mit Zähneknirschen kompensiert oder verarbeitet. Die Kiefer-, Kopf -und Halsmuskeln stehen dann unter Daueranspannungen, das Kiefergelenk wird gestreßt und auch die Zähne nehmen Schaden.

Die Zusammenhänge für ungeklärte Rücken-, Nacken-, Hals - und Zahnschmerzen liegen oftmals an einer Dysfunktion vom Kiefergelenk, schätzungsweise leiden ca. 30 Prozent der Bevölkerung an einer CMD ohne es zu wissen.

Die  CMD wird in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie z.B. Zahnärzten, Logopäden, Streßtherapeuten und anderen Berufsgruppen optimal und erfolgreich behandelt.

Manuelle Lymphdrainage

Das Lymphsystem hat die Aufgabe, Flüssigkeiten abzutransportieren und zu filtern, die sich im Gewebe bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen ansammeln. Störungen dieser Funktion führen meist zu einer Ansammlung der Gewebsflüssigkeit, die nach außen durch Schwellungen sichtbar wird. Ursachen für Lymphstauungen sind z.B.:

  • Entfernung von Lymphknoten 
  • Krebserkrankungen
  • Verletzungen durch Unfälle
  • erkrankte Lymphgefäße


Die Manuelle Lymphdrainage wird von speziell ausgebildeten Physiotherapeuten auf Anordnung des Arztes eingesetzt, um eine mangelhafte Funktion des Lymphsystems zu unterstützen. Dabei verwendet der Therapeut spezielle Handgriffe, die durch rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen der flachen Hände mit sehr geringem Druck die Flüssigkeit in Richtung Hals verschieben. Teilweise wird über die Atmung und Anregung entfernt liegender Lymphknoten eine Sogwirkung erzielt, die den Abtransport unterstützt. Auf diese Art kommt es zur Abschwellung des Gewebes, Schmerzen werden reduziert und das Gewebe wieder lockerer und weicher, so dass sich auch die Bewegung verbessert.

Bobath-Therapie

Die Bobath-Therapie ist ein spezielles Behandlungskonzept für Erwachsene und Kinder mit Störungen des zentralen Nervensystems. Sie ist nach dem Ehepaar Dr. Karel und Bertha Bobath benannt und richtet sich vor allem an Patienten mit Einschränkungen der Motorik, Wahrnehmung oder des Gleichgewichts.

Bei Erwachsenen wird die Therapie z. B. nach einem Schlaganfall mit Lähmungen eingesetzt. Durch gezielte Behandlungstechniken werden Bewegungsfolgen und -übergänge aufgebaut sowie Gleichgewichtsreaktionen und die Kör­perwahrnehmung verbessert. Ziel des Therapeuten ist es, dem Patienten eine bessere Bewältigung seines Alltags zu ermöglichen, wodurch sich seine Selbstständigkeit und Lebensqualität erhöht. Beispielsweise wird geübt, eine gelähmte Seite bei alltäglichen Verrichtungen wie essen oder waschen nutzen zu können.

Krankengymnastik/Atemtherapie

Krankengymnastik ist eine aktive und passive Behandlung. Das Beschwerdebild des Patienten gibt die angemessene Behandlungstechnik vor:

  • Aktives, funktionelles Üben zur Förderung der Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken, sowie spezifischen Therapien zur Behandlung von Lähmungen
  • Passive Mobilisation zur Vermeidung von Versteifungen und Schmerzen
  • Kräftigende gezielte Übungen für geschwächte Muskulatur zur Verbesserung der Haltung und Koordination der Bewegung
  • Entspannende Übungen für verspannte Muskulatur zur Dehnung und Wiederherstellung der optimalen muskulären Voraussetzungen
  • Spezielle Techniken zur Unterstützung der Atmung bei Lungenerkrankungen, Asthma und anderen Atemwegserkrankungen wie z. B. Mobilisation des Brustkorbs, Maßnahmen zur Sekretlösung, Lockerung der Atemmuskulatur und speziellen Lagerungen zur Erleichterung der Atmung
  • Anleitung des Patienten für eigenes Üben im Alltag
Gerätegestützte Krankengymnastik /KGG

Die gerätegestütze Krankengymnastik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Rehabilitation nach Gelenkverletzungen, Knochenbrüchen und Operationen. Der Physiotherapeut kann hier die motorische Kontrolle und Stabilität ebenso zielgerichtet und individuell einüben wie die Kraft und Ausdauer. Die guten Möglichkeiten, dreidimensional und mit angepassten Gewichten gemäß der Alltagsbelastung des Patienten zu arbeiten, wirken positiv auf den Heilungsprozess.

Je nach Krankheitsbild und Befund wird dem Patienten ein individueller Trainings- plan erstellt. Dabei steht nicht das isolierte Training einzelner Muskeln im Vorder- grund, sondern die Erarbeitung funktioneller Bewegungsmuster und Automatisierung von Bewegungsabläufen. Wichtig ist systematische Wiederholung gezielter Muskelanspannungen mit dem Ziel der Leistungssteigerung. Therapeutisch verbessert wird:

  • die Muskelfunktion
  • die Funktion des Atmungs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselsystems

Die gerätegestützte Krankengymnastik kann nur von speziell dafür ausgebildeten Physiotherapeuten in besonders ausgestatteten Praxen durchgeführt werden.

Sportphysiotherapie

Sportphysiotherapie wird als ein Bereich der Physiotherapie beschrieben, der zur nationalen, zukunftsorientierten Gesundheitsförderung und deren Ansprüchen beitragen kann, um so die steigende politische Gewichtung der Gesunderhaltung der Bevölkerung durch sportliche Aktivität zu fördern.

Sportphysiotherapeuten im Breitensport arbeiten mit Sportlern aller Alters- sowie Leistungsgruppen, individuell oder in Gruppen, die sich bei sportlicher Aktivität akut verletzt haben oder sich von einer solchen Verletzung erholen. Sportphysiotherapeuten im Leistungssport müssen zudem Fähigkeiten besitzen, den Leistungssportler über spezielle Bewegungsanalyse oder spezifische Trainingsprogramme verletzungsfrei zu halten. Sie arbeiten zunehmend international, betreuen global wettkämpfende und trainierende Sportler.

Schlingentischtherapie

Trotz der äußerlichen Ähnlichkeit mit einem mittelalterlichen Foltergerät handelt es sich bei der Schlingentischtherapie um eine sehr effiziente Behandlungsform bei der unter Abnahme der Schwerkraft eine

  • gezielte Schmerzlinderung
  • Bewegungserleichterung
  • Lösen von Schonhaltungen erreicht werden kann.

Sie ist deshalb bei sehr akuten Schmerzzuständen besonders geeignet.

Stochastische Resonaztherapie (SRT) oder Vibrationstraining

Die stochastische Resonanz Therapie ist eine äußerst erfolgreiche Präventions- und Therapiemaßnahme bei zahlreichen neurologischen und orthopädischen Erkrankungen und Schädigungen. Die Wirkung beruht darauf, dass Reize, die zufällig, unvorhersehbar, "chaotisch" gesetzt werden, wesentlich klarer im Gehirn (= Steuerung der Reflexe und der Muskelspannung) ankommen und verarbeitet werden, als gleichmäßig wiederkehrende Reize, die das Gehirn ausblenden kann. Diese außerordentlich intensive Muskel- und Balancearbeit in sehr kurzer Zeit bewirkt im Gehirn eine Ausschüttung verschiedenster Stoffe, u.a. Dopamin. Sie werden gewissermaßen wachgerüttelt.

Ziel der Behandlung:

  • verbessert das motorische Lernen
  • verbessert die Aktivierung von Hirnarealen
  • verbessert die Gehfähigkeit und Gleichgewichtsregulation durch optimierte Wahrnehmung und Reflexsteuerung
  • verbessert den Knochenstoffwechsel und erhöht die Knochenfestigkeit

Für welche Patienten ist die Methode geeignet?

  • für Patienten mit Gleichgewichtsstörungen (Ataxie)
  • zur Sturzprävention
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Schlaganfall
  • Schädel Hirn Trauma
  • Orthopädische Liäsionen (z. B. Bandrupturen, Frakturen)
  • Osteoporose
  • Schmerz
  • Leistungsverbesserung bei folgenden Sportarten: Fussball, Handball, Tennis

Vorbereitung auf die Skisaison

Craniosacrale Therapie

Ein ganzheitlicher Ansatz
Die Craniosacrale Therapie ist eine sanfte und behutsame, tief wirkende, manuelle Form der Körperarbeit. Über die Brücke des Körpers verbindet die Craniosacrale Körperarbeit Seelisches mit dem Geistigen und bietet somit einen ganzheitlichen Therapieansatz

Der Craniosacrale Rhythmus
pulsiert unabhängig von Herzschlag und Atemrhythmus in unserem Körper. Er bewegt die Gehirn-und rückenmarksflüssigkeit zwischen dem Cranium (knöcherner Schädel) und dem Sacrum (Kreuzbein). Diese Bewegung beeinflusst unseren ganzen Körper und wichtige Körperfunktionen z. B. Stoffwechselsystem, Hormonsystem, Immunsystem, Herzkreislaufsystem, Nervensystem usw.

Auflösung von Blockaden
Der Craniosacrale Rhythmus (CR) wird auch „Atem des Lebens“ genannt. Ist der Atem des Lebens in seinem freien Ausdruck behindert, können eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheitsbildern auftreten. Durch das feine Erspüren des CR können solche Blockaden erkannt und durch genaue und tiefgehende Arbeit an Schädelknochen, Membranen und Bindegewebe aufgelöst werden.

Dem Leben eine neue Richtung geben
Craniosacrale Körperarbeit ist ein Angebot in eine neue Bewegung zu gehen, körperlich und damit auch seelisch-geistig, und damit kann sie dem Leben überhaupt auch eine neue Orientierung bzw. Richtung geben.

Die Anwendungsgebiete der Craniosacralen Therapie

  • Kopfschmerzen, Migräne, Augen-, Ohren-, Kieferprobleme
  • Erkrankungen des Muskel- und Skelletsystems: Verspannungen, Rückenschmerzen, Skoliosen, Bandscheibenprobleme, etc.
  • Nach Unfall, Sturz, Schleudertraume, Operation, Schock
  • Sportverletzungen
  • Tinnitus
  • Erschöpfung, Depressionen, Schlafstörungen, Schwindel, Stress
  • Bei verschiedenen Schwangerschaftsbeschwerden und zur Geburtsvorbereitung
  • Säuglingsbehandlung: Schrei- und Spuckkinder, Koliken, Geburtstraumata bei Mutter und Kind
  • Entwicklungsstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Zur Entspannung und tiefen Bindung von Mutter und Kind
  • Hyperaktivität und Lernschwierigkeiten
  • Zur tiefen Entspannung und um einen Ort der inneren Ruhe zu finden
Was ist Applied Kinesiology (AK)?

Applied Kinesiology (AK) ist eine ganzheitliche Untersuchungs- und Therapiemethode, die auf der manuellen Testung von Muskeln basiert.

Die AK ermöglicht strategisch die Suche nach Auslösern für immer wiederkehrende Beschwerden. Häufig liegt die Ursache fernab vom Symptom und es bestehen komplexe Wechselbeziehungen zwischen den Bereichen Struktur (Muskeln und Gelenke), Biochemie (z.B. Stoffwechselprobleme, Allergien oder Umweltgifte) und Psyche (z.B. emotionale Ursachen wie Stress oder seelische Traumata).

Die Grundlage der Methode bilden spezifische Muskeltests, die die Funktion der Muskeln und der neuromuskulären Feedbackschleife untersucht, über die die Muskeln durch das Nervensystem gesteuert werden. Das Nervensystem wird durch Einflüsse (Reize) der Innenwelt und der Außenwelt des Organismus beeinflusst. Funktionsänderungen durch diagnostische Reize stellen schließlich den Schlüssel der diagnostischen Prozesse der AK dar.

Die AK ermöglicht die Verbindung zwischen verschiedenen medizinischen Fachgebieten, die oft nur einzeln betrachtet werden. Es können diagnostische Zusammenhänge hergestellt und eine individuell optimierte und nachhaltige Therapie eingeleitet werden.

Kinesio-Taping®

Kinesio-Taping® ist vor ca. 30 Jahren vom japanischen Arzt und Chiropraktiker KENZO KASE erstmalig entwickelt wurde.

Ein eigens von ihm entwickeltes Tapematerial und die von ihm beschriebene Anwendungstechnik nutzen den körpereigenen Heilungsprozess des Menschen. Kinesio-Taping® nimmt Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des Patienten. Die Verletzung bzw. Überlastung von Muskeln oder Bändern, z. B. ein Muskelfaserriss führt zu einer lokalen Entzündung. Durch die Ansammlung von Lymphflüssigkeit kommt es zu einer Schwellung im Muskelgewebe.

Folge ist eine Druckerhöhung im Gewebe und somit eine vermehrte Reizung der Schmerzrezeptoren, Schmerzen entstehen. Das Kleben von Kinesio-Tape bei maximaler Hautvordehnung führt zur wellenförmigen Anhebung der Haut, sobald sich das Gelenk wieder in Ruhestellung befindet. Jetzt ist eine Regulation der Lymph- und Blutzirkulation durch Raumvergrößerung zwischen Haut und Muskulatur möglich. Es kommt zur Funktionsverbesserung der Gelenke durch Regulation des Muskeltonus. Die Schmerzreduktion ist eine Folge der Druckentlastung im betroffenen Gewebe.

Einsatzbereiche

* begleitende Behandlung im Freizeit- und Leistungssport, zur Prophylaxe oder während der Rehabilitation, v. a. nach Sportverletzungen

* Funktionsverbesserung von Muskeln, Bändern, Sehnen und Gelenken

* Reduzierung von Schmerzen, z. B. bei Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenke oder der Muskulatur

* bei Erkrankungen des Nervensystems

* Regulation der Lymph- und Blutzirkulation

* Behandlung von störenden Narben * Einfluss auf Energieleitbahnen des Körpers bzw. Akupunkturpunkte

Klassische Massage

Die klassische Massage ist die am häufigsten angewendete Form der Massage und wird überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt.

Massieren ist weltweit eine der ältesten Behandlungsmethoden. Bereits in chinesischen Schriften aus dem Jahr 2600 v. Chr. wurden Massagehandgriffe beschrieben, und auch in der indischen Heilkunst sind frühe Beschreibungen von Massagen in Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern bekannt. Die griechischen Ärzte Hippokrates (460-375 v. Chr.) und Galenos (129-199 n. Chr.) wendeten Massagen als Heilmethoden an und trugen dadurch zu deren Verbreitung in Europa bei. Während des Mittelalters gerieten die Massagemethoden teilweise in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert setzte der französische Chirurg Ambroise Paré (1510-1590) wieder Massagen zur Rehabilitation nach Operationen ein und etablierte die Behandlung auf diese Weise erneut in der Medizin.

Als einer der Väter der heute in der westlichen Welt verbreiteten Techniken der klassischen Massage gilt der schwedische Masseur Pehr Henrik Ling (1776-1839). Die klassische Massage wird deshalb auch als schwedische Massage bezeichnet.

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